Bollerwagen und Stubenwagen
Mit Kindern eine große Wanderung zu unternehmen macht sehr viel Freude. Leider laufen die Kleinen nicht in dem gewünschten Tempo. Mit einem Bollerwagen stellt sich dieses Problem nicht.
Bollerwagen sind Transportkarren mit meistens luftbefüllten Rädern und Holzaufbau und es gibt sie in verschiedenen Längen. Sie alle haben eines gemeinsam: mit ihnen kann man sehr viel transportieren, was man einfach nicht tragen möchte. In unserer Gegend sind Bollerwagen sicherlich ein Hingucker, weil sie bei uns sehr selten sind und ich denke, die beiden Modelle die es im Ort gibt, wurden auch aus Deutschland importiert. Die Idee ist einfach genial – alles was nicht mehr gehen kann und nicht getragen werden soll, kommt in den Bollerwagen und wird hinter sich hergezogen. Ob Proviant oder der Einkauf, oder all das, was für den Wandertag ganz einfach mit muss – all das kann man in den Bollerwagen schlichten und schon geht die Fahrt los. In maximal 2 Minuten ist jeder Bollerwagen laut Hersteller ohne Werkzeug zu benutzen in seine Einzelteile zerlegt und kann damit in jedem Auto problemlos befördert werden.
Wenn die Kinder das rauskriegen, dass bei einer Wanderung sich die Eltern erweichen lassen, das Kind in den Bollerwagen zu setzten und hinter sich her zu ziehen, dann wird wahrscheinlich jeder Wandertag so enden. In diesen Fällen ist es dann auch gleich ideal, diesen Bollerwagen dann auch schön häuslich einzurichten. Weiche Decke, eventuell ein Kissen, ein Dach für diesen Bollerwagen gibt es dann auch noch, so dass das Gefährt wie eine Kutsche aus dem wilden Westen aussieht. Diese Plane hat entweder kein oder mehrere Fenster, so dass man in den Bollerwagen hinein- oder aus dem Bollerwagen heraus schauen kann. Aussuchen kann man sich auch noch, ob die Vordere oder hintere Achse die sein soll, die gelenkt ist – da gehen die Meinungen auseinander, was die bessere Möglichkeit ist.
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